Ernährung

"Was du isst, das bist du."

Jeder Neurodermitis-Patient weiß, dass Ernährung bei dieser Erkrankung eine ganz zentrale Rolle spielt. Nachdem ich mich sehr intensiv mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt habe, entschied ich mich für eine komplette Umstellung und lebe heute als glückliche Veganerin. Zusätzlich verzichte ich vollständig auf Alkohol, süße Getränke, weitestgehend auf Zucker und vermeide so gut es geht Gluten. 

Vor der vollständigen Umstellung heil-fastete ich zunächst eine Woche und führte eine zweimonatige Darmreinigung durch mit anschließendem Aufbau der Darmflora, um meinen Körper zu entgiften und mir die Umstellung leichter zu gestalten. Für die Themen Heilfasten und Darmreinigung habe ich eigene Unterkapitel verfasst. 

Heute lebe und bin ich gesünder, als je zuvor.

Ich habe auffallend mehr guter Energie, schlafe nachts wie ein Murmeltier, und auch Einschlaf-Probleme habe ich ausnahmslos keine mehr; ich bin im Allgemeinen viel ausgeglichener und kaum noch krank. Mein Haut ist glatt, weich und man sieht mir meine Gesundheit sichtbar an. Natürlich zwickt auch keine einzige Hose, was ein sehr angenehmer Nebeneffekt ist. 

Mir ist selbstverständlich bewusst, dass eine vegane Ernährung im Alltag nicht gerade wenig aufwendig ist, vor allem wenn du berufstätig bist und auch viel reisen und folglich häufig auswärts essen musst.

Ich erinnere mich, dass ich mir als Kind meine eigenen neurodermitis-verträglichen Kuchen und Kekse mit zu Geburtstagen brachte. Heute bringe ich mir auch mein eigenes Essen mit, wenn es sein muss. Letztens war ich beispielsweise bei einer Freundin zum Kürbissuppe essen eingeladen. Ich brachte mir mein eigenes glutenfreies Brot zum Dippen mit. Oder sei es eine Einladung zum Frühstück. Meine große Schwester lud zum Geburtstags-Frühstück ein. Auch hier brachte ich mir mein komplett eigenes Essen mit und genoss das Frühstück sehr mit meiner Familie.

In Restaurants gehe ich weiterhin gerne, da ich ein großer Salat-Fan bin und es immer auch einige normale Gerichte gibt, die zufälligerweise auch vegan sind.

Vegane Ernährung ist nichts, was ich dir aufzwingen oder einreden kann. 

Vegane Ernährung ist viel mehr eine Lebenseinstellung.

Ich möchte dir jedoch ans Herz legen, dich ernsthaft mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen und anzufangen, bewusster auf deinen Magen, deinen Darm zu hören und natürlich auf deine Haut zu achten. Mir zeigen meine Organe inzwischen ganz deutlich, was mir bekommt und was nicht. Spätestens NACH dem Essen merkte ich, dass es mir nicht gut tat. Heute habe ich ein Gespür dafür entwickelt, was mir gut tut und was nicht. Und das nicht nur in Bezug auf die Ernährung. Auch mein seelischer Zustand beeinflussen meine Haut und meine Gesundheit sehr. Hierzu habe ich über ein sehr interessantes und wichtiges Thema: die seelische Gesundheit geschrieben.


Wenn dir die vegane Ernährung überhaupt nicht passt, möchte ich dir gerne sehr gute Empfehlungen zur Ernährung ans Herz legen, von denen ich aus Erfahrung sagen kann, dass sie sich positiv auf die Linderung meine Neurodermitis auswirkten, bevor ich vollständig zur Veganerin wurde. 

Neben der Ernährung spielt auch der Darm eine große Rolle bei der Neurodermitis und ist auch bei der allgemeinen Gesundheit nicht zu unterschätzen. Nicht umsonst gibt es den schönen Spruch: "Gesunder Darm - gesunde Haut!" 

Regelmäßige Darmreinigungen in Form von Einläufen, Tabletten und Getränken halte ich für besonders wichtig und unumgänglich. Informationen und Erfahrungen dazu findest du unter Darmreinigung.


Kommentare: 1
  • #1

    Hanna (Samstag, 20 Oktober 2018 12:43)

    Ich lebe seit einigen Jahren komplett vegan, aus absoluter Überzeugung. Ich kann wirklich nur bestätigen was du da schreibst. Ich bin nur noch ganz selten krank und fühle mich einfach nur gut. Mein Körpergeruch hat sich sogar verändert! Auch wenn es jetzt etwas blöd klingt, aber ich stinke bei weitem nicht mehr so wie früher. Mein Schweißgeruch ist fast "angenehm" geworden. Das führe ich definitiv auf meine vegane Ernährung zurück! Der Mensch ist körperlich betrachtet ein Pflanzenfresser! Der Darm ist nicht für Fleisch ausgelegt. Es gibt darüber einige Dokumentationen. Eine, die ich sehr empfehlen kann ist "What the Health".
    Vegane Ernährung ist im Alltag auch gar nicht so schwer. Wie du selbst so schön schreibst, es ist eine Einstellungssache :-) Und da gebe ich dir wirklich recht!