Meditation

Wer mich kennt, weiß: Ich gehöre zu den absoluten Powerfrauen!

Mein ganzes Leben war ich überdurchschnittlich ehrgeizig, stand ständig unter Strom, habe mich fast täglich selbst "übertrumpft", mir immer mehr und noch mehr Aufgaben aufgebürdet, rannte Tag ein Tag aus dem absoluten Perfektionismus hinterher und vergaß mich dabei völlig selbst. Keine Frage: ein Alltag mit zwei kleinen Kindern im Altersabstand von gerade mal 12 Monaten ist nicht zu unterschätzen, aber dennoch muss frau ja nicht übertreiben. Und ich habe übertrieben! Zwei (kleine) Kinder, ein großer Haushalt, im Beruf eine 25-Stunden-Woche, ein Nebengewerbe, ehrenamtliche Tätigkeit in Kindergarten und später Schule (zwischenzeitlich beides und ja, auch bis heute noch), und "nebenbei" noch ein unvorstellbarer Konflikt innerhalb der Ex-Familie meines Ehemannes, welcher mir jahrelang jegliche Kraft und Energie raubte und mein Selbstbild und meine Selbstliebe völlig zerstörte. Zu diesem Konflikt und wie ich es daraus geschafft habe findest du im Kapitel positive Glaubenssätze.

Meine Heilpraktikerin riet mir dringend zu Methoden, regelmäßig "runter zukommen". 

Natürlich dachte ich typischerweise sofort an Meditation und Yoga. Ich suchte mir ein paar schöne Meditationen von Robert Betz heraus, welche ich über mein Handy mit Kopfhörern hören konnte. Meine gefühlt hundert ersten Versuche zu meditieren scheiterten kläglich. Ständig lenkten mich unnötige Gedanken und eine unglaubliche innere Unruhe ab. Aber ich bin ja bekanntlich sehr ehrgeizig. Ich übte und übte und durfte nach wenigen Wochen tatsächlich die wunderbaren positiven Auswirkungen wahrer Meditation kennen lernen und spüren.

Ich fühlte, wie ich wahrhaftig in meinen Körper hineinfühlen konnte. Ich schaffte es endlich, mich ganz auf mich zu konzentrieren. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, auch wenn es am Anfang anstrengend, "nichts nützend" und aufwendig erscheint. Übung macht den Meister. Mein Schlafverhalten hat sich um 100% verbessert und meine innere Unruhe macht sich nur noch selten bis gar nicht mehr bemerkbar. Zu Hochzeiten meines Stresses (was sich eben nicht immer ganz vermeiden lässt) nutze ich gerne kurze Meditationen, welche ich auch "zwischendurch" anwenden kann. Manchmal reichen schon ein tiefes zwei minütiges Durchatmen, ein intensiven Spüren in den Körper und ein bewusstes Auflösen der Anspannungen (bei mir meistens im Bauch). 

Nicht nur die regelmäßige Meditationen sind Balsam für meine Seele, sondern vor allem auch positive Gedanken und Glaubenssätze. Im letzten Jahr habe ich eine Menge über die Kraft der Gedanken gelernt und am eigenen Leib erlebt. Ich möchte meine Erfahrungen mit negativen, aber lieber noch positiven Glaubenssätzen mit dir teilen. 


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