Haarkuren

Ich verwende circa alle zwei bis drei Wochen eine Haarkur, die allgemeine Empfehlung liegt deutlich darüber. Da ich meine Haare aber nur noch selten waschen muss, reicht der Zeitraum von zwei bis drei Wochen bei mir völlig aus. 

Du weißt für dich selbst am besten, wie oft du Zeit und Lust hast, deinen Haaren eine kleine Kur zu gönnen. Hier stelle ich dir gerne meine persönlichen Favoriten zusammen:

Kaffeesatz-Kur

Du benötigst den Kaffeesatz von circa einer bis zwei Tassen Kaffee. Diesen vermischt du gründlich mit 100 ml heiß gekochtem Wasser. Nun lässt du den Sud mindestens eine halbe Stunde einziehen, bis er tiefschwarz ist. Währenddessen kann die Kur auch schon etwas abkühlen, denn sonst brennt es auf der Kopfhaut. Anschließend massierst du die Kur in die Kopfhaut und in die Spitzen. Wenn du eine Duschhaube hast, setzt du diese auf, alternativ geht auch ein Handtuch, in welches du die Haare einwickelst. Die Kur muss circa 30 Minuten einwirken. Danach spülst du alles gründlich aus. Aber Achtung: Du musst wirklich sehr gründlich spülen, die Krümmel von dem Kaffeesatz können sich hartnäckig in den Haaren halten. Das Koffein auf der Kopfhaut ist sehr förderlich für das Haarwachstum. Wiederum enthält gemahlener Kaffee wertvolle Öle, die gut für trockenes und strapaziertes Haar sind. Ich empfehle diese jedoch Kur nicht für hellblonde Haare, da die Kur die Haare möglicherweise etwas dunkler macht.

Bananen-Honig-Kur

Püriere eine Banane, mit einem Teelöffel Honig und ein paar Tropfen Olivenöl (alternativ auch andere Öle, wie beispielsweise Kokosöl, Jojobaöl, Mandelöl). Diese entstandene Masse massierst du gründlich in deine Haare ein und lässt es circa 30 Minuten einwirken. Auch hier bewährt sich eine Duschhaube. Danach reicht ein reines Ausspülen allerdings nicht aus, du musst die Haare mit Shampoo gründlich waschen. Die Kur ist ein absolutes Highlight für strapazierte Haare, doch ich möchte nicht vorenthalten, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass ein einmaliges Waschen mit Shampoo nicht ausreicht, um das Öl vollständig rauszuspülen. Meine Haare sehen danach noch etwas fettig aus. Mich persönlich stört es weniger, da ich mir meist einen Dutt binde und es so nicht mehr auffällt. Wer aber seine Haare gerne offen trägt, dem sollte das zumindest bewusst sein. 

Nicht nur unsere Haare benötigen verträgliche, am besten natürliche, Pflege, sondern besonders auch unsere Haut. Ich möchte dir selbst gemachte Produkte für die Körperreinigung vorstellen.


Kommentare: 0