Cremes & Salben

Ich habe in meinem Leben schon so viele Salben, Cremes und Lotions ausprobiert, dass ich mir sicher bin, dass ich meiner Haut damit ganz sicher keinen Gefallen getan habe. Heute versuche ich meine Haut mit möglichst wenig chemischen Inhaltsstoffen zu versorgen. Doch gerade zur kalten Jahreszeit komme ich ohne Cremes und Lotions nicht ganz aus. Gerade im Gesicht und an den Händen benötige ich gute "Unterstützung". 

 

 

Für mein Gesicht benutze ich gerne eine reine Bio Sheabutter. Diese bekommst du im Internet oder in einem guten Reformhaus. Ich benutze selbst diese hier; der Geruch ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig. 


Für meinen Körper bevorzuge ich auch hier die Bio Sheabutter, aber auch ozonisiertes Olivenöl vertrage ich sehr gut. Doch das Öl ist wirklich Geschmackssache, denn es braucht mehr Zeit zum Einziehen und die ein oder andere Hose lässt sich direkt nach dem Cremen schwierig anziehenMan kann beides auch sehr gut kombinieren. Hierfür kannst du etwas Sheabutter in eine kleine Schüssel geben und etwas von dem ozonisiertem Olivenöl dazu träufeln. Das ganze gut vermischen (Achtung, nicht ganz leicht, die Butter ist recht hart) und anschließend frisch auftragen. Du kannst die Sheabutter auch mit anderen, für dich verträglichen, ätherischen Ölen kombinieren. Aber auch hier: es sind keine Wundersalben. Zum einen muss ich sagen, hatte ich bei fast allen Salben, die ich heute vertrage, eine zum Teil heftige Erst-verschlimmerung und zum anderen braucht die Haut eben einfach Zeit, sich "neu zu gewöhnen". Die schnell helfende "Wunderwaffe" Kortison sollte ein absolutes Tabu sein! Es überdeckt bloß die Symptome, schadet Haut und Körper mehr als es letztlich hilft und eine Verschlimmerung der Neurodermitis nach dem Absetzen von Kortison ist vorprogrammiert.  

Sehr positive Erfahrungen habe ich auch mit der Creme Medectoin Syxyl gemacht.

Die Creme Medectoin Syxyl ist allerdings nicht gerade sehr günstig. Sie wurde mir von meiner Heilpraktikerin empfohlen. Ich benutze sie bis heute, neben der Shea Butter, regelmäßig vor allem im Gesicht und für meine Hände. Auch während akuter Schübe war diese Salbe eine wirkliche Linderung. 

 


Jetzt kommt nur ein großes Aber: Die Erstverschlimmerung war zugegeben die Hölle.

Da mir die Creme, wie bereits erwähnt, von meiner Heilpraktikerin empfohlen wurde und ich ihr zu 100% vertraue, habe ich durchgehalten. Mit Erfolg. Aber vier bis fünf Tage bin ich wahrhaftig durch die Hölle gegangen. Meine ganze Haut sah aus wie schwerst verbrannt und brannte wirklich so sehr, dass es kaum auszuhalten war. Aber das Durchhalten hat sich wirklich gelohnt, denn nach der ersten Verschlimmerung stellte sich recht schnell Linderung ein. Bis heute benutze ich die Creme gerne und möchte sie, trotz der heftigen Erstverschlimmerung, guten Gewissens empfehlen. 

Eine weitere tolle persönliche Empfehlung ist die Stutenmilch-Salbe.

Auch wenn es allgemein bekannt ist, dass Milch für Neurodermitis-Patienten ein absolutes No-Go ist, vertrage ich Stutenmilch-Salbe erstaunlich gut.

Es gibt im Internet viele verschiedene Angebote. Ich bevorzuge hier jedoch eine speziell angemischte Creme, welche sich wenige Wochen im Kühlschrank hält.

Diese bekomme ich von einem Stuten-Hof der Familie Köster in Oberhausen (NRW).

Ein anderes sehr wichtiges Thema ist natürlich die Ernährung. Gerade wir Neurodermitis-Patienten wissen, dass es eine lange Liste von Lebensmitteln gibt, auf die wir uns Leben lang verzichten müssen/sollten. Lies meine Erfahrungen und persönlichen Empfehlungen zur Ernährung


Gibt es Salben, die du besonders gut verträgst? Dann teile sie hier gerne mit.

So können auch andere Neurodermitis-Patienten, von deinen Empfehlungen profitieren:

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