Osteoporose

Osteoporose ist eine Knochenstoffwechselerkrankung, bei der die Knochenmasse schneller abgebaut, als wieder aufgebaut wird. Die Knochendichte nimmt im Laufe der Zeit also immer weiter ab - die Folge sind instabile und brüchige Knochen. Bekannt ist, dass die Knochenmasse normalerweise ungefähr bis zum 35. Lebensjahr immer mehr aufgebaut, als abgebaut wird. Danach beschleunigt sich der Knochenabbau und die Knochen verlieren langsam aber sicher an Dichte. Bei Frauen setzt der Knochenabbau in der Regel früher ein als bei Männern. Das liegt vor allem an den Wechseljahren, die auf jede Frau irgendwann einmal zukommen. Während der Wechseljahre nimmt die Produktion des weiblichen Hormons Östrogen ab - Östrogen hemmt den Knochenabbau. Östrogen-Mangel fördert den Knochenabbau. Doch dies sei nur am Rande erwähnt, da das Thema Wechseljahre und Östrogen-Mangel hier jeglichen Rahmen sprengen würden.

Und grundsätzlich wird Osteoporose mit einem Mangel an Calcium in Verbindung gebracht. Schließlich enthält der menschliche Körper etwa 1 Kilogramm Calcium, wobon 99% in den Knochen und Zähnen stecken. Calcium ist unter anderem für die Festigkeit der Knochen und Zähne zuständig. Dies bedeutet, dass ein Mangel an Calcium dazu führt, dass die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Folglich müssten die Knochen bei einem Calcium-Mangel sehr biegsam und nicht brüchig werden - wie es bei der Osteoporose jedoch der Fall ist. Somit kann ein Mangel an Calcium nicht der einzige Grund für die Entstehung einer Osteoporose sein. Demnach sollten unbedingt weitere Faktoren dieser Erkrankung betrachtet werden. 

Bei Osteoporose mangelt es eben nicht nur an Calcium - zu viel Calcium kann Osteoporose sogar fördern!, dazu später mehr -, sondern auch an anderen wichtigen Mikronährstoffen (Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine). Die Elastizität der Knochen, von der eingangs die Rede war, wird durch die Bindegewebsstrukturen (Kollagenfastern) gewährleistet. Fehlt es an Kollagenfasern, werden die Knochen brüchig. Ein ganz entscheidendes Vitamin ist hier das Vitamin C. Vitamin C ist unentbehrlich für den gesunden Aufbau und Erhalt der Kollagenfasern in den Knochen. Ohne Vitamin C kann sich kein neues gesundes Kollagen in den Knochen bilden. Und da Vitamin C vom Organismus nicht gespeichert werden kann, sollte Vitamin C täglich zu sich genommen werden - am besten natürlich über Ernährung, ansonsten über qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungen. Meine persönliche Empfehlung ist dieses Vitamin C. Dieses Vitamin findet sich hier in der ganzen Form - der Acerolakirsche und nicht in isolierter synthetischer Form, welches vom Organismus nicht annähernd so gut aufgenommen werden kann. 

Ein weiteres sehr wichtiges Vitamin für die Knochengesundheit ist das Vitamin D. Dieses Hormon (es handelt sich hierbei tatsächlich um ein Hormon) wird von unserem Körper über die Haut und die Sonneneinstrahlung größtenteils selbst gebildet und ist für die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung in den Organismus unentbehrlich. 

Ohne Vitamin D kann der Körper kein Calcium verwerten. Sprich: Sie können noch so viel Calcium zu sich nehmen - leiden Sie unterdessen an einem Vitamin-D-Mangel kann das Calcium von Ihrem Organismus nicht aufgenommen werden. Calcium ist also immer abhängig vom wichtigen Vitamin D. Doch auch hier spielen natürlich weitere Faktoren eine wichtige Rolle - was wieder einmal zeigt, in welchem unglaublich untrennbaren Zusammenspiel unser gesamter Organismus funktioniert und arbeitet. 

Schon jetzt können Sie erkennen, dass nicht nur Calcium, sondern auch die Vitamine C und D eine sehr wichtige Rolle für den Erhalt Ihrer Knochengesundheit spielen. Es gibt noch weitere wichtige Mineralstoffe, die Ihnen helfen können, eine (beginnende) Osteoporose zu bremsen bzw. vorzubeugen. 

Denn beispielsweise ist das Hormon Vitamin D wiederum abhängig vom Mineralstoff Magnesium. Dieses ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Knochen und Zähne. Immerhin befinden sich 2/3 des gesamten Körper-Magnesium dort. Magnesium ist unter anderem für die Umwandlung des Vitamin D in seine aktive (brauchbare) Form Vitamin D3 zuständig. Ein weiterer Grund, der für die Wichtigkeit von Magnesium auf die Knochengesundheit spricht, ist, dass es sich bei Magnesium um einen Mineralstoff handelt, der an anabolen (aufbauenden) Stoffwechselprozessen, also auch dem Knochenaufbau, beteiligt ist. Um unseren Organismus ausreichende Mengen an Calcium und Magnesium zu gewährleisten, ist es wichtig, dass diese beiden Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander aufgenommen werden. Das richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis beträgt 2:1. Bei Calcium denken Sie vermutlich als erstes an die so oft empfohlene Kuhmilch. Ich möchte ich Sie jedoch dringend darauf hinweisen, dass das Calcium-Magnesium-Verhältnis bei Kuhmilch bei 10:1 liegt und bei Käse sage und schreibe 30:1 betragen kann.

Und eine zu hohe Aufnahme von Calcium fördert jedoch die Ausscheidung von Magnesium - diese erhöhte Ausscheidung wiederum führt dazu, dass das reichlich aufgenommene Calcium nicht in die Knochen und Zähne eingebaut werden kann. Auch hier zeigt sich wieder die enorme Bedeutung der ganzheitlichen Betrachtungsweise und Einbeziehung vieler Faktoren und nicht das Versteifen auf nur einen Mangel - dem bekannten Calcium. 

Ich fasse noch einmal kurz zusammen, welche Mikronährstoffe für gesunde Knochen wichtig sind: Neben Vitamin C und Vitamin D, die Mineralstoffe Magnesium und Calcium. Nun möchte ich Ihnen ein weiteres Vitamin erläutern, welche für Ihre Knochengesundheit eine ebenfalls nicht unwichtige Rolle spielt. Es handelt sic hierbei um das Vitamin K. Vitamin K ist an der Bildung eine Proteins namens Osteocalcin beteiligt. Dieses Protein bindet sich an den Mineralstoff Calcium und baut es in die Knochen ein. Ohne Vitamin K kann das Protein nicht gebildet, das Calcium nicht gebunden und somit auch nicht in die Knochen eingebaut werden. Der König der Vitamin-K-Lieferanten ist übrigens der Grünkohl. Vitamin K2 (seine aktive, brauchbare Form) kann jedoch auch sehr gut als hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Ich persönlich empfehle meinen Klienten das Vitamin K2 von der Firma Echt Vital KG. Ich benutze es selbst seit längerer Zeit und bin sehr zufrieden!

Kommen wir nun noch einmal auf die Bestandteile der Knochen zurück. Natürlich bestehen diese nicht nur aus Calcium, Magnesium und Kollagenfasern, sondern aus vielen weiteren wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie zum Beispiel Zink, Bor, Mangan, Kupfer, Phosphor, Kalium und Silizium. All diese Stoffe fügen sich mit den Kollagenfasern aneinander und bilden so die Knochenstruktur. Silizium sei hier besonders hervorgehoben, da dieses Spurenelement - neben dem Vitamin C - ganz besonders wichtig ist für den Aufbau und Erhalt der Bindegewebsstruktur (Kollagen). Ohne Silizium ist ein starker und gesunder Knochenaufbau ebenfalls nicht möglich. Ganz besonders erwähnen möchte ich hier das ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel der Sango-Meeres-Koralle. Diese hat in seiner Zusammensetzung die perfekten Anteile vieler wichtiger Nährstoffe für gesunde Knochen und Zähne. 

Und aus einer Studie von New SA et. al. geht hervor, dass Vitamin C zusammen mit dem Mineralstoff Kalium den Knochenaufbau ebenso fördert. Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Es ist die Gesamtheit aller Nährstoffe und Mikronährstoffe, die für gesunde Knochen und einen insgesamt gesunden Organismus unverzichtbar sind.

Hinzu kommt, dass eine z.B. kohlenhydratreiche Ernährungsweise und Dauerstress den Knochenabbau verstärken, da diese beiden Faktoren ein bestimmtes Hormon im Körper hemmen, welches beim grundsätzlichen Aufbau mitwirkt und dem Körper so nachweislich schaden. 

Rekapitulieren wir nun diese genannten Faktoren, lässt sich sehr eindeutig sagen, dass Osteoporose nicht nur auf einen Mangel an Calcium reduziert werden kann. Hier spielen unwahrscheinlich viele gesundheitliche Faktoren und Zusammenhänge eine wichtige Rolle. Nachfolgend finden Sie eine kleine Übersicht, welche Ihnen noch einmal zusammengefasst darstellen sollen, welche Punkte eine Osteoporose begünstigen oder verstärken: 

  • Vitamin-K-Mangel (Calcium kann nicht in die Knochen eingebaut werden)
  • Hormonstörung (Östrogene hemmen den Knochenabbau)
  • Kaliummangel (Kalium und Vitamin C fördern den Knochenabbau)
  • Vitamin-C-Mangel (Vitamin C ist ein wichtiger Bestandteil der Kollagenfasern in den Knochen, welche für die Elastizität zuständig sind)
  • Dauerstress (hemmt bestimmte Hormone, welche anabole (=aufbauend) Stoffwechselprozesse fördern
  • Sonnenlichtmangel / Vitamin-D-Mangel (ganz besonders wichtig, wenn es um die Resorption (=Aufnahme) von Calcium in unserem Organismus geht)
  • Mangel an Magnesium (2/3 unseres gesamten Magnesiums befindet sich in den Knochen und Zähnen und Magnesium wird für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive (brauchbare) Form Vitamin D3 benötigt)
  • Siliziummangel (Silizium ist ganz besonders wichtig für den Aufbau und Erhalt der Kollagenfasern in den Knochen)
  • kohlenhydratreiche Ernährungsweise / Übersäuerung (die wichtigen Mineralstoffe Calcium, Magnesium, etc. können nicht mehr in die Knochen eingebaut werden, sondern werden vom Organismus benötigt, um die vielen Säuren, welche sich in der heutigen industriellen Nahrung überwiegend befinden, zu neutralisieren, um größere gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Mehr zum Thema Säure-Basen-Haushalt finden Sie hier)
  • zu viele tierische Produkte (zählen ebenfalls zu den stark säurebildenden Nahrungsmitteln)
  • eine grundsätzlich ungesunde Lebens- und Ernährungsweise bestehend aus zu viel Zucker, zu viel Süßgetränken, zu viel Alkohol, täglichen Fertigprodukten, chronischem Stress, Einnahme von Medikamenten und absolutem Bewegungsmangel

Damit eine Therapie oder Vorbeugung von Osteoporose langfristig erfolgreich sein kann, müssen also all diese Faktoren berücksichtigt und entsprechend ganzheitliche und natürliche Maßnahmen in den Alltag integriert und umgesetzt werden. Wie? Dabei helfe und unterstütze ich Sie sehr gerne! Nehmen Sie noch heute Kontakt zu mir auf und vereinbaren Sie ein erstes unverbindliches und kostenfreies Gespräch.